Nicole en un otro mundo

Mein Auslandssemester in Puebla/Mexiko

Rückkehr in den Blog Mittwoch, 16. April 2008

Einsortiert unter: Alltag — spifra @ 11:51 am

Ja, ich lebe noch. Nachdem mein Super-Mexiko-Blog nun einige Monate brachlag, will ich die Welt heute mal wieder darüber informieren, wie es um mich steht.

Die meisten, die mich kennen, wissen es schon: Weil es so schön hier ist und ich die Gelegenheit, eine lange Zeit im Ausland zu leben so schnell nicht wiederbekomme, habe ich mich im Dezember kurzfristig entschieden, ein halbes Jahr länger in Mexiko zu bleiben. (weiterlesen…)

 

Mexikos Taxifahrer kämpfen um El Vocho Donnerstag, 24. Januar 2008

Einsortiert unter: Alltag — spifra @ 10:11 am

  

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,530498,00.html

  

vocho

 

Gratis Molotov in Puebla Mittwoch, 5. Dezember 2007

Einsortiert unter: Puebla,Video — spifra @ 2:24 pm

Anlässlich des 9. Festival Internacional de Puebla spielten Molotov gratis auf dem Zócalo. Die Massen waren außer sich.

 

Wir sind umgezogen Mittwoch, 14. November 2007

Einsortiert unter: Alltag — spifra @ 12:14 pm

Da unsere alte Wohnung ziemlich hässlich war, für mexikanische Verhältnisse viel zu teuer und wir uns schließlich auch mit unserer Vermieterin gestritten haben, haben wir uns ein neues Heim gesucht. Und das ist viel schöner, viel größer, viel billiger. Wir wohnen jetzt in einem schicken Kolonialbau im Zentrum. Drei Durchgangszimmer. Betsi, die im hinterstes Zimmer lebt, muss durch mein und durch Julias Zimmer marschieren, um in die Küche zu gelangen. War am Anfang etwas merkwürdig, aber wir haben uns schon dran gewöhnt.

neue Wohnung Innenhof

Im Haus befinden sich eine Tanz- und eine Gesangschule. Anstelle von Glockengeläut um 6.30 Uhr morgens werde ich nun vom Rauf und Runter des Do-Re-Mi einer kräftigen Männerstimme geweckt. Allerdings erst zwischen 8 und 9. Das ist eindeutig eine Besserung.

 

Morgens 6 Uhr 30 in Puebla Samstag, 13. Oktober 2007

Einsortiert unter: Alltag,Puebla,Video — spifra @ 11:54 am
 

Vagabundando Mittwoch, 10. Oktober 2007

Einsortiert unter: Unterwegs,Video — spifra @ 5:24 pm

Mit fahrendem Volk in Taxco und Guanajuato

Vor zwei Wochen traf meine Mitbewohnerin Julie zufällig ihren alten Freund Jonathan in Puebla. Der reist seit zwei Jahren durch Lateinamerika. Zusammen mit seinem Freund Christian war er auf dem Weg nach Taxco, seine Heimatstadt, und lud uns ein, mitzukommen. Da musste er nicht lange fragen. Klar sind wir mitgereist. Zu viert ging es an einem Freitag Nachmittag per Anhalter los Richtung Taxco. Die Silberstadt im Bundesstaat Guerrero liegt etwa 350 km entfernt von Puebla und wir haben rund 12 Stunden gebraucht, um dort anzukommen, da uns jede Mitfahrgelegenheit immer nur wenige Kilometer weitergebracht hatte. In Taxco haben wir bei Freunden übernachtet und die meiste Zeit Jonathan und Christian bei ihrer Arbeit zu gesehen: Jonglieren mit Feuerpois, Henna-Tatoos machen und Gitarre spielen.

Am Sonntag sind wir mit Jonathans Mutter und einigen Freunden nach Ixcateopan gefahren, zu acht in einem Auto. Wir wollten die Überreste Cuahtemócs, dem letzten aztekischen König, besuchen, die dort in einer Kirche aufbewahrt werden. Leider war die Kirche geschlossen. Dafür haben wir eine Einwohnerin des Dörfchens kennen gelernt, die vor einigen Jahren in ihrem Garten das Grab einer Gruppe Azteken entdeckt hatte. (weiterlesen…)

 

Gas an, Wasser aus Freitag, 28. September 2007

Einsortiert unter: Alltag — spifra @ 1:11 am

Seit gestern haben wir wieder Gas, seit heute Morgen kein Wasser mehr. Generell funktioniert der Wasseranschluss wie bei uns in Deutschland, außer dass das Wasser für jede Wohnung zunächst in einem Wasserbecken auf dem Dach gesammelt wird. Ich denke, um den Druck zu erhöhen und als Reserve. Nun ja, heute morgen kam jedenfalls KEIN Wasser mehr. Wir kraxelten also aufs Dach, um einen Blick in unser Becken zu werfen und siehe da: total leer. Aber wieso denn bloß??? Auf dem Weg zurück zur Wohnung trafen wir eine Nachbarin, die uns sagte, dass das Wasser schon seit fast 2 Monaten nicht mehr nachliefe. Wie schön, dass uns niemand Bescheid gegeben hat. Wir haben wohl in den letzten Wochen nur von Reserven und Regenwasser gelebt. Alle anderen haben regelmäßig Wasser nachbestellt, dass in einem Tank angeliefert wird und per Schlauch in die Becken umgefüllt wird. Wir haben das nicht gemacht. Das bedeutet keine Dusche, weder kalt noch warm, kein Abwaschen, keine Klospülung. Fantastico. Heute Nachmittag gab uns eine weitere Nachbarin dann den Tipp, Wasser aus dem Becken neben dem unseren in unser Becken umzufüllen. Das sei voll und gehöre niemanden. Gesagt, getan. Jetzt haben wir wieder ein wenig Wasser, aber irgendwie fehlt der Druck. Wie immer heißt es: abwarten.

Wasser Wasser

 

Cuetzalan – Tag der Unabhängigkeit Donnerstag, 27. September 2007

Einsortiert unter: Unterwegs — spifra @ 7:48 pm

Am 16. September war Dia de la Independencia – der Unabhängigkeitstag Mexikos. Zu diesem Anlass sind zwei Freunde und ich in das idyllische Cuetzalan in der Sierra Norte Pueblas gefahren. Am Samstag Abend vor dem Unabhängigkeitstag sind wir angekommen. Das koloniale Städtchen liegt in einer Gegend mit Flüssen, Höhlen und Wasserfällen, in der Pfeffer und Kaffee und Vanille angebaut werden. Das Zentrum schmiegt sich an einen Berghang und schmale Gassen winden sich durch die bunten Häuser hindurch.

Wie immer ist der zocalo Zentrum aller Geschehnisse. Hier trafen wir auf ein wildes Gewusel der Einwohner, viele in traditioneller Kleidung, die sich und ihr Städtchen auf den (weiterlesen…)

 

Ahorita – mein Unialltag Mittwoch, 26. September 2007

Einsortiert unter: Alltag,Studium — spifra @ 3:27 am

Ich habe nur drei Kurse belegt und zweimal die Woche, dienstags und donnerstags, fahre ich zur Schule. Das ist ja schon an sich nicht viel. Hinzu kommt, dass die Kurse ständig später anfangen, früher enden, der Lehrer gar nicht erscheint oder der Kurs an sich einfach nur ausfällt. Es kommt auch des Öfteren vor, dass ein Kurs nach fünf Minuten Unterricht bereits vorüber ist. Mit anderen Worten: ich verbringe unheimlich viel Zeit mit Däumchen drehen. Ein Glück sind meistens einige Freunde in der Nähe, die stets für ein Schwätzchen zu haben sind. Ansonsten gibt es nämlich nicht viel zu tun an meiner Fakultät. Sie liegt, um es bildlich zu formulieren, am Arsch der Welt, in Angelopolis, einem Stadtteil am Rande Pueblas. Ich fahre eine sehr weite Strecke quer durch die Stadt, um dorthin zu kommen. Nebenan befindet sich die angesehene private Uni Tec de Monterrey, (weiterlesen…)

 

Reisediarrhö Freitag, 24. August 2007

Einsortiert unter: Alltag — spifra @ 6:34 pm

Tja, letztlich hat er mich doch noch erwischt: der berüchtigte und gefürchtete Reisedurchfall. Ihr wollt das vielleicht gar nicht wissen, aber ich will hier die unschönen Teile meiner Reise nicht ausblenden. Fast eine Woche lag ich also mit Bauchschmerzen im Bett mit regelmäßigen Ausflügen zur Toilette. Ai, das hat Spaß gemacht. Meine ersten Tag an der Uni habe ich dadurch verpasst. Mit weiteren Details will ich euch gerne verschonen. Jetzt bin ich wieder wohlauf und startklar für den Unialltag.

 

 
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